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독일어

한국의 코로나상황 대처에 대한 독일언론의 의견, 외신 반응

by 정화된밤 2020. 3. 28.



코로나 바이러스로 인해 전 세계가 뒤집어졌다.

이 전염병을 대하는 각 나라의 방식과 의료시스템에 따라 감염자 수와 사망자 수가 천차만별로 갈라졌다.

어떤 대응과 시행이 옳고 틀렸다고 말 할수 있을까?



한국에서 Covid-19(이하 코로나 19)가 본격적으로 확산된 것은 2월 중순 경 신천지 대구교회에서 시작되었습니다.

일명 "슈퍼전파로" 불리게 된 이 감염의 원인은 31번째 확진자였던 61세 여성이 코로나 19 증상이 나타나기전 신천지 대구교회를 네차례 방문하면서 였는데요.

대규모 사람들이 좁은 공간에 모임으로써 이 31번째 확진자는 같은 시간 대 예배에 참석한 사람은 대략 1천여명에 달하였고, 게다가 코로나 19의 위험성이 알려지지 않았던 초기라 경각심도 낮은 상태였으므로 무더기 확진자가 나올 수 밖에 없는 상황이었습니다.  이후 매일 100여명이 넘는 확진자가 발생하였고 그 중 대부분은 신천지와 연관이 있었으며 전국에 신천지발 감염이 퍼지기 시작했습니다.


한국은 이 슈퍼전파의 대응방식으로 31번째 확진자의 동선을 조사하고, 네 차례 예배에 참석했던 교인들에 대한 전수조사를 하였습니다. 광범위한 조사를 통해 유행의 전파 양상을 종합적으로 분석해야 최초 감염자를 확인 할 수 있다는 이유였죠.

다음으로 전문가들의 소견에 따라 확진자를 조기에 진단하고 치료하는 방식으로 신속하게 대처해야 한다는 것에 의견을 모았고 지역사회 내 추가 감염확산을 막기위해 "코로나 19 대응지침"을 적용해 검사 대상을 대폭 확대하여 감염이 의심되면 국외 여행여부와 관계없이 의료진 판단에 따라 검사할 수 있는 방안을 내었습니다.


3월 초 

유럽 이탈리아 전 역에도 코로나19가 무서운 속도로 확산되기 시작하였는데 하루에 833명 확진자가 20개 주 전역에 나타나면서 나라 전체에 초 비상이 걸렸습니다.

이에 이탈리아 정부는 2월 24일 확신의 주 원인이었던 북부 롬바르디아주와 베네토주에 속한 12개 도시의 외부 통행을 차단하고 모든 주민의 자가격리를 요구했지만 전파를 막지 못했습니다. 

이탈리아는 전통적으로 북유럽과는 다르게 대가족이 한 집에 함께 살며 많은 사람들이 자주 모여서 식사하는 문화가 자리 잡고 있어서 전파라 더 빨리 진행되었고 노인들의 사망자수가 급격히 늘어났다고 하는 군요. 거기다가 모자란 병동과 의료시스템도 한 몫을 한 것 같습니다.



코로나19가 전 세계로 퍼져나간지 대략 한달이 다 되어갑니다.

그리고 중국 다음으로 가장 많은 확진자가 발생했던 한국은 이제 안정기에 접어들고 있으나

제가 살고 있는 독일이 포함된 유럽과 미국에서는 코로나19전파가 본격적으로 시작되어 유럽 각국들은 국경을 통제하고 소수의 의견과 개인의 자유를 중요하게 여기는 유럽에서는 이례적으로 2인 이상의 만남을 금지하고 바깥 활동을 제한하는 큰 수를 두었습니다. 

이 곳은 사재기를 하는 사람들로 인해 필요한 생필품 (휴지) 등을 구할 수 없는 상황까지 왔으며 휴지를 사기 위해 아침부터 줄을 서서 기다려야하는 우스운 일이 벌어지고 있습니다.

이에 세계보건기구 사무총장 테워드로스는 진단이나 접촉자 추적, 격리, 사회적 거리두기를 개별적으로 해서는 안 된다. 모든 것을 해야 한다고 강조하였고 한국, 중국, 싱가포르 등에서 공격적인 진단과 접촉자 추적, 사회적 거리 두기 같은 조처가 코로나19 감염을 막는 다는 것을 분명히 보여준다고  언급하며 유럽에 적극적인 종합적인 대응을 촉구했습니다.





요즘 기사를 보면 세계 각국에서는 한국의 대처를 본보기로 삼고 도입하자는 의견이 나오고 있죠.



그 이유로는 중국 정부와 다르게 한국은 코로나 19화 확산지였던 대구시를 봉쇄하지 않았으며, 시민들의 활동을 제한하지 않았다는 점 이는 국민들의 자유와 권리를 존중하는 대응이었으며 대구시민들은 이에 스스로 자가격리와 마스크 착용 그리고 사회적 거리 두기를 실천하며 선진국다운 면모를 보여주며 코로나 19에 대응하는 모범적인 사례로 떠올랐습니다.


그리고 한국 정부는 적극적인 확진자 검사와 방역 그리고 확진자 수와 사망자 수 등을 투명하게 공개하며 전염병 전파를 예방하였습니다.





Südkoreas Strategie im Kampf gegen das Coronavirus gilt weltweit als vorbildlich. Das Land hat die Epidemie weitgehend in den Griff bekommen – vorerst zumindest. Was kann man von Südkorea lernen? Und wie geht es jetzt weiter?

코로나바이러스에 대항하는 한국의 전략은 세계적으로 본보기로서 간주하고 있다. 한국으로 부터 무엇을 배울 수 있을까?

Südkorea gilt weltweit als erfolgreiches Beispiel dafür, wie man die Coronavirus-Epidemie massiv verlangsamen kann. Die Anzahl der Neuinfektionen ist stark gesunken und hat sich in den vergangenen Tagen bei etwa 100 eingependelt. Die aktiven Infektionen sind sogar rückläufig, da mehr genesene Patient*innen aus den Krankenhäusern entlassen werden als Neuinfektionen gemeldet werden. Die Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus haben weltweites Interesse geweckt, zumal die Situation vor wenigen Wochen noch ganz anders aussah. Da lag Südkorea nach China auf Platz 2 der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Die Anzahl der Fälle war innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 6.000 hochgeschnellt, nachdem es in einer christlichen Sekte in der Millionenstadt Daegu zu einer Masseninfektion gekommen war. Heute liegt Korea mit 9.241 Infektionen weltweit nur noch auf Platz 10 und es scheint, dass das Land die Epidemie weitgehend in den Griff bekommen hat – vorerst zumindest.


Südkoreas Erfolge sind noch aus zwei weiteren Gründen beachtenswert. Zum einen ist es Südkorea gelungen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, ohne auf besonders drastische Maßnahmen wie die Abriegelung von Städten oder Ausgangssperren zurückzugreifen. Zum anderen muss sich die südkoreanische Regierung – anders als etwa die Volksrepublik China – bei der Krisenbewältigung an demokratische Standards und Verfahren halten. Das Argument, dass autoritäre Systeme wie China besser in der Lage seien, auf derartige Krisen zu reagieren, führt daher in die Irre. Südkorea beweist, dass auch Demokratien schnell, entschlossen und effektiv handeln können. Wie hat Südkorea das geschafft? Folgende Erfolgsfaktoren haben sich als entscheidend erwiesen:

Erfolgsfaktor 1:  Testen & Tracing

Schnelle, massenhafte Tests haben im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus eine Schlüsselrolle gespielt. Dadurch ist es gelungen, Infektionsherde zu identifizieren und einzudämmen. Südkorea hatte bereits in einem sehr frühen Stadium in großem Maßstab mit Virentests begonnen und als erstes Land sogenannte „drive-through-Teststationen“ eingeführt, in denen man sich testen lassen kann, ohne aus dem Auto auszusteigen. Die neueste Erfindung sind „walk-through-Teststationen“, etwa telefonzellengroße Kabinen, in denen Test durchgeführt werden können, ohne dass es zu einem direkten Kontakt zwischen Ärzt*in und Patient*in kommt.

In keinem Land werden pro Einwohner*in so viele Tests durchgeführt wie in Südkorea. Das Land verfügt über sehr hohe Diagnosekapazitäten, so dass nicht nur Erkrankte, sondern auch Verdachtsfälle und symptomfreie Personen getestet werden können. Außerdem wird an Orten, die besonders sensitiv sind, vorsorglich getestet, z.B. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das sogenannte Tracing, also die Rekonstruktion der Kontakt- und Infektionsketten. Südkoreas Strategie zielt darauf ab, die Verbreitung des Virus möglichst schon im Keim zu ersticken. Dies ist nur durch eine akribische Aufarbeitung der einzelnen Infektionsfälle und eine intensive Nachverfolgung der Infektionsketten möglich.

Erfolgsfaktor 2: Schnelle Versorgung der Bevölkerung mit Informationen

Südkorea setzt bei der Eindämmung des Virus auf moderne IT, um die Bevölkerung möglichst schnell mit Informationen zu versorgen. Dabei kommt der Regierung die Technikaffinität der Koreaner und die moderne IT-Infrastruktur des Landes zugute. Über das Mobiltelefon werden Bürger*innen per SMS vor neuen Infektionsfällen in ihrer Umgebung gewarnt. Darüber hinaus wurden verschiedene Smartphone-Apps entwickelt, die darüber informieren, welche Orte zu welchem Zeitpunkt von infizierten Personen aufgesucht worden sind. Dadurch können die Menschen einschätzen, ob sie möglicherweise mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen sind und sich ggf. testen lassen.

Um diese Informationen bereit zu stellen, sammelt die Regierung in großem Umfang Daten, z.B. von Überwachungskameras, Mobiltelefonen und Kreditkartenzahlungen, und wertet diese aus, um damit detaillierte Bewegungsprofile von infizierten Personen zu erstellen. Die Daten werden zwar weitgehend anonymisiert, durch die Angabe der genauen Zeitangaben und Aufenthaltsorte lassen sich aber teilweise dennoch Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen. Beispielsweise lässt sich nachvollziehen, welchen Bus eine infizierte Person genommen hat und welches Restaurant sie zu welcher Tageszeit besucht hat. Kritiker*innen halten dieses Vorgehen aus Datenschutzgründen für bedenklich, in der Bevölkerung trifft es jedoch weitgehend auf Zustimmung. Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, sind die Koreaner*innen offensichtlich bereit, die damit verbundenen Eingriffe in den Datenschutz hinzunehmen.  

Erfolgsfaktor 3: Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Präventionsmaßnahmen

Eine starke Orientierung am Gemeinwohl und die aktive Mitarbeit der Bevölkerung bei Präventionsmaßnahmen sind ebenfalls wichtig. Die meisten Menschen treffen von sich aus Präventionsmaßnahmen, viele tragen im öffentlichen Raum Atemschutzmasken. In vielen Unternehmen und Behörden werden täglich Fiebermessungen der Mitarbeiter*innen vorgenommen, um erkrankte Personen zu identifizieren. Zudem stehen überall Desinfektionsmittel bereit, in Geschäften, Büros, Bussen und sogar in Fahrstühlen. Trotz alledem musste die Regierung Maßnahmen ergreifen, die das Alltagsleben der Koreaner*innen erheblich einschränken. Schulen und Universitäten sind nach wie vor geschlossen, größere Veranstaltungen verboten. Noch drastischere Zwangsmaßnahmen konnten bisher jedoch vermieden werden. Noch wurden in Südkorea keine Städte abgeriegelt oder generelle Ausgangssperren verhängt. Behörden, Geschäfte, Restaurants und Cafés sind weiterhin geöffnet.


한국은 코로나 전염병의 빠른 확산을 늦출 수 있는 모범적인 사례로 알려지고 있다.  

첫째 적극적인 확진자 검사와 특히나 무증상인 사람들도 검사하는 등 광범위한 검사 시행하였으며, 드라이브스루테스트를 도입하여 병동에서 더이상의 감염자가 발생하지 않도록 하였다. 

둘째 IT를 적극적으로 활용하여 국민들이 빠르게 정보를 얻을 수 있게 하였다. SMS를 통하여 주변에 체류 중인 확진자에 대한 경고알림을 받고 이에 따라 국민들은 자발적으로 확진자와의 사회적 거리두기가 가능하였다. 정부는 이에 CCTV 와 핸드폰, 신용카드결제등 확진자의 디테일한 동선과 데이터를 수집하였다.

셋째 국민들의 적극적인 협조: 많은 사람들이 바깥 활동시 마스크를 착용하였고 회사와 관공소 등에서는 매일 발열체크를 시행하였다. 사무실, 버스, 가게, 엘리베이터 등 사람들이 모이는 장소 어디든 손세정제가 배치되어 있다. 한국은 어느 도시도 봉쇄되거나 외출금지를 행하지 않았으며 학교와 큰 행사들은 금지되었지만 가게, 레스토랑, 커피숍 등은 여전히 영업중이다.





다른 한편으로는 독일에서는 핸드폰 데이터를 이용하여 확진자를 위치를 확인하고 심지어는 확진자의 동선까지 공개되어지는 것을 아무렇지 않게 받아들이는 시민들과 한국사회에 놀라고 있습니다.




Wer sich das Virus in Südkorea eingefangen hat, muss sich eine App herunterladen, die dann die GPS-Daten des Infizierten an die Regierung meldet. So kann genauer festgestellt werden, wo sich Infizierte aufgehalten haben. In Deutschland ist ein solches Vorgehen aus datenschutzrechtlichen Gründen mindestens bedenklich.


Um diese Informationen bereit zu stellen, sammelt die Regierung in großem Umfang Daten, z.B. von Überwachungskameras, Mobiltelefonen und Kreditkartenzahlungen, und wertet diese aus, um damit detaillierte Bewegungsprofile von infizierten Personen zu erstellen. Die Daten werden zwar weitgehend anonymisiert, durch die Angabe der genauen Zeitangaben und Aufenthaltsorte lassen sich aber teilweise dennoch Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen. Beispielsweise lässt sich nachvollziehen, welchen Bus eine infizierte Person genommen hat und welches Restaurant sie zu welcher Tageszeit besucht hat. Kritiker*innen halten dieses Vorgehen aus Datenschutzgründen für bedenklich, in der Bevölkerung trifft es jedoch weitgehend auf Zustimmung. Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, sind die Koreaner*innen offensichtlich bereit, die damit verbundenen Eingriffe in den Datenschutz hinzunehmen. 


한국에서 이 바이러스에 걸리게 되면 자신의 GPS 데이터와 체류하는 곳의 위치가 정부기관으로 전달되는 어플을 다운로드 해야한다.

독일은 개인정보보호법에 저촉되므로 이것이 불가능하다.

정부는 CCTV 와 핸드폰, 신용카드결제 등을 토대로 확진자의 디테일한 동선과 데이터를 수집하고 추리한다. 예를 들어 확진자가 몇 번 버스를 타고, 어느 식당을 몇 시에 갔으며 등등.. 이에 많은 사람들은 이 방식은 위험하다고 하지만 국민들은 전염을 막기 위해서는 동의하기도 한다.







독일에서는 한국의 시민의식에 대한 칭찬과 한국 정부에 올바른 대처에 대한 보도가 매일 끊임없이 나오고 있으며 Podcast 등 코로나바이러스를 주제로 하는 대화에서는 한국의 모범사례가 보고 배워야할 소재라며 꾸준히 언급되고 있죠. 


하지만 정부가 개인을 GPS와 CCTV로 통제하는 방식에 대해서는 다들 우려가 많습니다. 독일에서는 상상도 못할 일이죠. 하지만 전염병 확산을 늦추기 위해서는 독일인들이 개인정보의 공개권한을 정부에게 주는 것을 감수해야 하는 것 일까요? 무엇이 올바를까요?





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